Die Plakette

Über die Informationen zu den Möglichkeiten des Fledermausschutzes hinaus soll den Thüringer Bürger und Bürgerinnen, die sich aktiv für die Erhaltung und Schaffung von Quartiermöglichkeiten für Fledermäuse im besiedelten Bereich einsetzen und der Idee des Fledermausschutzes Gehör verschaffen, gedankt und ihre Aktivitäten als gute Beispiele ausgezeichnet werden. Seit Beginn der Akton FLEDERMAUSREUNDLICH verbindet sich der Name der Aktion mit der Plakette - einer dicken, etwa halbpfündigen, postkartengroßen Metallscheibe in Form eines Hauses mit einem roten Dach und der Prägung einer Fledermaussilhouette. An deutlich sichtbarer Stelle am Gebäude angebracht, bringt sie den persönlichen Beitrag des Gebäudeeigentümers zur Erhaltung der gefährdeten Fledermausarten im besiedelten Bereich zum Ausdruck.

Seit dem Start der Aktion im Mai 1999 sind über 900 Plaketten in Thüringen vergeben worden, und die Aktion hat sich mittlerweile einen eigenen Handlungsrahmen geschaffen. Wohnungsbaugesellschaften führen ihre Teilnahme an der Aktion als Beleg für ihre Bemühungen zur Wohnumfeldverbesserung an und Schulen sammeln mit Fledermausschutzmaßnahmen Punkte für Umweltwettbewerbe. Gemeinden organisieren Fledermausfeste, wobei die Palette vom Fledermausnachmittag der Kirchgemeinde mit Kaffee und Kuchen über die Batnight mit Knoblauch und Rotwein bis hin zum zünftigen Dorffest mit Zwiebelkuchen, Kinderprogramm und Blaskapelle reicht.

Die ausgezeichneten Maßnahmen umfassen sowohl die Neuschaffung von Quartiermöglichkeiten, den Erhalt vorhandener Quartiere als auch die ideele oder tatkräftige Unterstützung der Aktion. Zu den Ausgezeichneten gehören Firmen, kirchliche Gremien, Privatleute ebenso wie Schulen, Kindergärten, Bildungsträger, öffentliche und kommunale Einrichtungen.

Die Plakette